Termin

Dermatologie · Haut

Nahrungsmittelunverträglichkeit

Dauer
30 – 45 min
Erholung
Keine Ausfallzeit
Preis
Auf Anfrage
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Die Behandlung

Was ist
die Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Wiederkehrende Bauchschmerzen, Blähungen, Durchfall oder Übelkeit nach dem Essen können auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hinweisen. Häufige Ursachen sind beispielsweise eine Laktoseintoleranz oder eine Fruktosemalabsorption. Auch andere Erkrankungen wie Zöliakie, ein Reizdarmsyndrom oder eine echte Nahrungsmittelallergie können ähnliche Beschwerden verursachen.

Eine sorgfältige Abklärung hilft, mögliche Auslöser zu erkennen und unnötige Einschränkungen der Ernährung zu vermeiden. Je nach Beschwerden kommen ein Ernährungs- und Symptomtagebuch, gezielte Blutuntersuchungen, Atemtests oder eine ärztlich begleitete Eliminations- und Wiedereinführungsphase infrage. Auf Grundlage der Ergebnisse wird ein individueller Behandlungs- und Ernährungsplan erstellt.

Wie es abläuft

Der Ablauf
der Behandlung.

01
Vor

Vor der Behandlung

Dokumentieren Sie nach Möglichkeit während ein bis zwei Wochen, welche Lebensmittel Sie zu sich nehmen und wann Beschwerden auftreten. Bringen Sie vorhandene Befunde sowie eine aktuelle Medikamentenliste mit. Verzichten Sie vor dem Termin nicht eigenständig auf zahlreiche Lebensmittel, da dies die Diagnostik erschweren und zu einer einseitigen Ernährung führen kann. Für bestimmte Tests erhalten Sie gesonderte Hinweise zur Vorbereitung.

02
Während

Während der Behandlung

In einem ausführlichen Gespräch werden Art, Zeitpunkt und Häufigkeit der Beschwerden sowie mögliche Zusammenhänge mit bestimmten Lebensmitteln erfasst. Je nach Verdacht können gezielte Blut- oder Atemtests sowie eine zeitlich begrenzte Eliminationsdiät sinnvoll sein. Gleichzeitig wird geprüft, ob eine Nahrungsmittelallergie oder eine andere Erkrankung als Ursache infrage kommt.

03
Nach

Nach der Behandlung

Auf Grundlage der Ergebnisse erhalten Sie individuelle Empfehlungen für Ihre Ernährung. Verdächtige Lebensmittel werden nur so weit eingeschränkt, wie es medizinisch notwendig ist. Eine kontrollierte Wiedereinführung kann zeigen, welche Mengen vertragen werden. Bei umfangreicheren Ernährungsanpassungen kann eine spezialisierte Ernährungsberatung helfen, eine ausgewogene Versorgung mit allen wichtigen Nährstoffen sicherzustellen.

Häufige Fragen

Was Sie vor der Sitzung
wissen möchten.

Was ist der Unterschied zwischen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit und einer Nahrungsmittelallergie?+
Bei einer Unverträglichkeit kann der Körper bestimmte Bestandteile eines Lebensmittels nicht ausreichend verdauen oder aufnehmen. Die Beschwerden betreffen häufig den Verdauungstrakt und sind oft von der verzehrten Menge abhängig. Bei einer Nahrungsmittelallergie reagiert hingegen das Immunsystem. Bereits kleine Mengen können Hautreaktionen, Schwellungen, Atemnot oder im seltenen Fall eine schwere allergische Reaktion auslösen.
Welche Tests sind bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit sinnvoll?+
Es gibt keinen einzelnen Test, mit dem sich alle Unverträglichkeiten zuverlässig feststellen lassen. Je nach Verdacht können ein Wasserstoff-Atemtest, gezielte Blutuntersuchungen oder eine ärztlich begleitete Eliminations- und Wiedereinführungsphase sinnvoll sein. Allgemeine IgG-Tests oder Selbsttests aus dem Internet sind für die Diagnose einer Nahrungsmittelunverträglichkeit nicht geeignet.
Muss ich unverträgliche Lebensmittel vollständig und dauerhaft meiden?+
Nicht immer. Bei vielen Unverträglichkeiten werden kleinere Mengen weiterhin vertragen. Ziel ist daher, die persönliche Verträglichkeitsgrenze zu bestimmen und die Ernährung nur so weit wie nötig anzupassen. Andere Erkrankungen wie eine bestätigte Zöliakie erfordern dagegen eine konsequente und dauerhafte glutenfreie Ernährung.

Nahrungsmittelunverträglichkeit · Dermatologie · Haut

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